Am 25. Juni 2021 findet unsere erste Electronic Auction statt. Es werden knapp 500 Bücher über antike Numismatik versteigert. Ein alter Numismatiker verkauft seine Bibliothek.

Die Auktion wird von www.biddr.com organisiert. Hier ist der Link zur

 E-Auction 1: 

https://www.biddr.com/auctions/mmgmbh/browse?a=1785

 

 

 

Unsere nächste Auktion wird Auktion 50, und wegen dieser runden Zahl soll es eine besonders gute Auktion werden. Uns ist bereits eine Sammlung antiker Münzen von bester Qualität dafür zugesagt worden. Weitere geeignete Einlieferungen von ganzen Sammlungen oder guten Einzelstücken nehmen wir gern entgegen. Gegebenenfalls holen wir die Münzen auch bei Ihnen ab. Bitte rufen Sie uns an: Telefon +49 (0) 7621 48560, oder senden Sie uns eine E-Mail: info@muenzenundmedaillen-gmbh.com

 

Unsere 49. Auktion fand am 20. November 2020 in Weil am Rhein unter Corona-Bedingungen statt: Es waren keine Saalbieter zugelassen, sondern alles Bieten erfolgte vorher schriftlich per Post oder E-Mail oder dann während der Auktion per Telefon oder durch Internet Live Bidding, das von der Firma biddr.com tadellos organisiert und durchgeführt wurde. Die Auktion war ein großer Erfolg: 90 % der Lose wurden verkauft, und die erzielte Zuschlagsumme lag bei 145 % der Schätzung. Viele der  antiken griechischen Münzen waren vor Jahrzehnten bei unserer alten Mutterfirma Münzen und Medaillen AG Basel gekauft worden oder hatten andere gute alte Provenienzen, und solche guten Münzen mit guter Provenienz sind heute bei den Sammlern gesucht und erzielen hohe Preise.

Das Titelstück, eine Drachme aus dem sizilischen Naxos mit dem archaischen Kopf des Dionysos und einer Provenienz aus einer Münzen & Medaillen AG – Auktion und einer Spink-Auktion, wurde für 57.000.- Euro zugeschlagen.

Ein Stater von Metapont, den wir auf 500.- Euro geschätzt hatten, erzielte 5.000.- Euro, das zehnfache dieser Schätzung, weil er aus den Sammlungen Evans und Jameson stammt und im Katalog des Antikenmuseums Basel abgebildet ist. Eine Reihe von Stateren aus Tarent, die alle gut zentriert und gut erhalten waren, brachte meist Preise zwischen 500.- und 850.- Euro.

Aus den römischen Münzen wurde ein Aureus des Marcus Antonius und Octavianus, der aus einer Auktion der Frankfurter Münzenhandlung E. Button von 1965 stammt, von einer Schätzung von 30.000.- auf einen Zuschlag von 41.000.- Euro gesteigert.

Es schlossen sich mittelalterliche und neuzeitliche Münzen an, die meist aus einer süddeutschen Sammlung stammten. Die fürstenbergischen Ausbeutetaler erzielten Preise zwischen 2.200.- und 4.600.- Euro. Die Münzen aus Baden und aus Württemberg sowie die Bodenseebrakteaten brachten gute, aber normale erwartbare Preise. Ein außergewöhnliches Ergebnis soll noch genannt werden:
 

Ein österreichischer Kreuzer aus der Münzstätte Wiener Neustadt mit der lesbaren Jahreszahl 1456, gut ausgeprägt und vorzüglich erhalten, ging für einen Zuschlag von 2.700.- Euro an einen amerikanischen Sammler von „early dated coins“, Münzen mit Jahreszahl vor 1500.

Der Versand der Münzen nach der Auktion lief auf unserer Seite zügig und schnell. Aber wegen der Corona-Virus-Beschränkungen und Reiseverbote brachten diesmal zu Weihnachten die Menschen sich die Geschenke nicht persönlich, sondern sie schickten sie per Post, wodurch der Postbetrieb überlastet wurde, nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA und anderen Ländern. Sendungen in die Niederlande, immerhin unser Nachbarland und Teil der Europäischen Union, brauchten sechs Wochen von Einlieferung bis Zustellung. Sendungen in die USA waren zwischen drei Wochen und drei Monaten unterwegs.